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Illerbrücke bei Lauben wird neu gebaut: Was das für Pendler im Oberallgäu bedeutet

Autorenbild: Julian S.
Julian S.
vor 8 Stunden
1 Min. Lesezeit

Seit Montag, dem 12. Oktober 2026, ist die Brücke über die Iller zwischen Hirschdorf und Lauben vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Baumaßnahme dauert voraussichtlich bis zum 11. Dezember 2026. In dieser Zeit entsteht ein komplett neues Bauwerk.


Auswirkungen auf Bus, Schule und Alltag

Die Buslinien 10 und 300 fahren nur noch bis zur Haltestelle 'Hirschdorf, Ortseingang' und kehren dann um. Fahrgäste aus Lauben können auf die Linie 61 ausweichen, die planmäßig verkehrt. Für Schüler gibt es angepasste Schulbusverbindungen.

Fußgänger können die alte Brücke bei Hirschdorf weitgehend nutzen. In Teilbereichen ist sie auch für Fahrräder geeignet. Bei abschließenden Asphaltierungsarbeiten wird es aber auch für Fußgänger kurzzeitig keine Verbindung geben. Der Illerradweg ist im Baubereich gesperrt und wird umgeleitet.

Die Erneuerung ist Teil eines größeren Musters im Oberallgäu. Im Herbst 2026 laufen parallel mehrere Straßen- und Infrastrukturprojekte im Landkreis. Die Kreisstraße OA 6 in den Rettenberger Ortsteilen Engelpolz und Vorderburg erhielt ebenfalls einen neuen Asphaltbelag.


Warum Infrastruktur den Wohnwert prägt

Ob Brücken, Straßen oder Buslinien: Infrastruktur beeinflusst direkt, wie attraktiv eine Wohnlage ist. Wer pendelt, schickt Kinder zur Schule oder ohne Auto lebt, richtet seinen Wohnort an Erreichbarkeit aus. Erneuerungen wie diese verbessern langfristig die Qualität des Wohnumfelds.

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