Straßenbau im Oberallgäu: 5,5 Millionen Euro für zwei Kreisstraßen

Der Landkreis Oberallgäu macht zwei Kreisstraßen fit. Der Freistaat Bayern fördert den Ausbau der OA 6 und der OA 32 mit zusammen fast 5,5 Millionen Euro. Verkehrsminister Christian Bernreiter sicherte die Mittel zu.
Was konkret gebaut wird
Die OA 6 wird von der Sulzberger Steige bis zur Wiessäge ausgebaut. Entlang dieser Strecke entsteht erstmals ein Geh- und Radweg. Das ist nicht nur für Fußgänger und Radfahrer relevant, sondern verbessert auch die Verkehrssicherheit auf einem bislang eng befahrenen Abschnitt.
Die OA 32 wird zwischen Binzen und Legau erneuert. Hier stehen laut dem Ministerium deutlich bessere Sichtverhältnisse im Mittelpunkt. Unfallträchtige Abschnitte sollen entschärft werden.
Parallel dazu läuft seit Oktober 2026 die Instandsetzung der B 19 nördlich von Sonthofen. Dort gilt auf dem Abschnitt zwischen Sonthofen und Rauhenzell eine einseitige Verkehrsführung. Die Brücke zwischen Hirschdorf und Lauben wird ebenfalls erneuert und ist bis voraussichtlich Dezember 2026 gesperrt.
Warum Infrastruktur den Wohnwert beeinflusst
Straßen sind kein Glamour-Thema, aber sie sind ein Grundfaktor für Lebensqualität in ländlichen Regionen. Wer in Rettenberg, Buchenberg oder den umliegenden Gemeinden wohnt, ist auf gute Kreisstraßen angewiesen, um Kempten, Sonthofen oder den Arbeitsplatz zu erreichen.
Sanierte und ausgebaute Straßen machen Lagen attraktiver. Das schlägt sich mittelfristig auch auf Immobilienpreise nieder. Gemeinden mit guter Erreichbarkeit ziehen mehr Nachfrage an, sowohl von Familien als auch von Pendlern.
Der Oberallgäu ist eine Region mit strukturell wachsender Bevölkerung. Investitionen in die Infrastruktur sind dabei eine Voraussetzung dafür, dass der Wohnstandort auch langfristig attraktiv bleibt.
Homara kauft Mehrfamilienhäuser mit Renovierungsbedarf im Allgäu und Bodensee-Raum. Mehr über unser Ankaufsprofil und die Regionen, in denen wir aktiv sind, findest du auf homara.de/ankaufsprofil.

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